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Infos & Tipps


Das geliebte Tier ist gestorben.
Was passiert dann und wie gehe ich damit um?

Die Idee und Teile des Textes wurden uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von www.tierheim-horb.de

Es ist sehr schwer, eine Anleitung zur Trauerverarbeitung zu geben, wenn ein geliebtes Tier stirbt. Jeder geht anders mit der Trauer um und verarbeitet den Schmerz auf seine Weise. Manche Menschen sind zunächst wie gelähmt und möchten weder an ein neues vierbeiniges Familienmitglied denken, noch darüber sprechen. Andere brauchen sofort wieder ein Tier, um mit der Trauer besser umgehen zu können und um beschäftigt zu sein, nicht soviel nachdenken zu müssen.

Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg und alles ist erlaubt, wenn es hilft, über die erste schwere Zeit hinwegzukommen. Ein neues Familienmitglied bedeutet keinen Ersatz und sollte auch nicht Anlass sein, um Schuldgefühle zu entwickeln. Jedes Tier ist ein individueller Charakter und nicht zu ersetzen. Es hilft nur manchmal, wenn man die Sorge und Pflege für ein neues Tier übernimmt. Man ist gezwungen, nach vorne zu schauen, und ist abgelenkt.

Für andere Menschen ist das undenkbar und sie brauchen Zeit, um zu trauern. Sie können und wollen sich nicht auf ein anderes Tier einlassen. Nach einiger Zeit sollte man trotzdem versuchen, nach vorne zu schauen, und überlegen, ob man wieder einem Tier ein Zuhause schenken möchte. Es warten viele Tiere auf Rettung und es kann auch Trost geben, wenn der leere Platz wieder gefüllt wird. In gewisser Weise gibt es dem Tod einen Sinn, wenn Platz geschaffen wird für die nächste Generation.

Neben der emotionalen Ebene bringt der Tod leider auch eine ganz sachliche und kalte Seite mit sich. Man möchte sich damit am liebsten gar nicht auseinandersetzen, wenn es soweit ist, deshalb würden wir jedem raten, sich früh genug zu überlegen, was man tun möchte, wenn das geliebte Haustier stibt. Ggf. kann man schon eine Absprache mit seinem Tierarzt treffen, sodass man sich dann im akuten Fall nicht mehr mit diesen traurigen Fakten auseinandersetzen muss, sondern schon alles geregelt hat.

Im Folgenden haben wir einiges an Informationen für Sie zusammengestellt, die ggf. hilfreich sein können:


Formalitäten:
Leider sind wir oftmals gezwungen, die Entscheidung über den richtigen Zeitpunkt des Loslassens für unsere Tiere zu treffen. In den wenigsten Fällen tritt ein friedlicher, schmerzfreier und natürlicher Tod ein und so müssen wir den schweren Schritt tun, um Schmerzen oder langes Leiden zu verhindern.

Heutzutage bieten die meisten Tierärzte eine Einschläferung zuhause an, was allerdings meist eine Terminabsprache erfordert. Wenn ein Tier zeitlebens z.B. große Angst vor dem Tieratzt hatte, ist diese Lösung sicherlich die friedlichste und die am wenigsten Stress verursachende für das Tier.

Möchte man das lieber nicht, kann man das Tier in die Tierarztpaxis bringen. Es empfiehlt sich, vorher anzurufen, damit man nicht ins Wartezimmer muß, sondern sofort durchgehen darf. Für Tier und Mensch wäre es unzumutbar, sich in einer Reihe wartender Patienten eingliedern zu müssen und jeder gute Tierarzt wird dafür Verständnis haben.

Das Tier wird eine Narkosespritze bekommen, vor der tatsächlichen Medikamentengabe mit Todesfolge.

Für die Abmeldung des Tieres bei den verschiedenen Ämtern, wie z.B. beim Ordnungsamt oder bei der Versicherung, benötigt man eine Bescheinigung des Tierarztes über die Einschläferung. Diese wird in der benötigten Anzahl ausgehändigt.

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Was passiert mit meinem Tier danach?
Heutzutage ist es nicht mehr erlaubt, Tierkörper in eine Wiederverwertung zu geben. Entscheidet man sich, sein verstorbenes Tier beim Tierarzt zu lassen, wird es eingeäschert.

Wer sein Tier nicht einfach nur anonym verbrennen lassen möchte, kann auch die Dienste eines Tierkrematoriums in Anspruch nehmen. So kann man z.B. eine Urne mit der Asche des Tieres bekommen und diese dann auf dem eigenen Grundstück begraben. Alternativ wäre ein Grab auf einem Tierfriedhof oder das Verstreuen der Asche auf einem dafür vorgesehenen Grundstück eine Option. Dazu gibt man das verstorbene Tier beim Tierarzt ab oder beläßt es dort und beauftragt einen Anbieter mit der Abholung. Oft arbeiten Tierärzte bereits mit lokalen Anbietern zusammen.

Hier einige Links zu entsprechenden Firmen:

Möchte man sein Tier nicht einäschern lassen, sondern lieber den Körper im eigenen Garten begraben, gilt es leider einige Vorschriften zu beachten. Seit 25.10.2004 haben sich die bis dahin geltenden Bestimmungen geändert, die besagten, dass man ein Tier im eigenen Garten begraben darf, sofern das Grundstück nicht in einem Wasserschutzgebiet liegt und die Tiefe des Grabes mindestens 50 cm beträgt. Grundsätzlich wurde diese Vorgehensweise untersagt, aber die EG-Verordnung und das deutsche Gesetz stellen es den Landesbehörden frei, das Begraben von Haustieren unter Einhaltung bestimmter Vorgaben zu erlauben. Dies wird in einer so genannten Allgemeinverfügung geregelt, die bis auf Widerruf gültig ist. Ihre Stadt kann Ihnen Auskunft darüber geben, wie die Vorgaben für Ihren Wohnort sind.

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