Reisebericht Cegléd/Miskolc (Ungarn)
vom 28.10. – 01.11.09 von Cani F.A.I.R.

CaniFAIR: Tierschutzverein der Tieren aus Ungarn hilft

Nachdem ich bereits vor zwei Jahren in Cegléd war, um beim damaligen Dachbau für die Zwinger zu helfen, war nun die Zeit gekommen, endlich auch einmal das Tierheim in Miskolc kennen zu lernen. Mit Inka und Margit, die ich von Vereinstreffen und privat schon ein wenig kannte, sollte dies kein Problem sein, der Rahmen einer Tierschutzfahrt war hervorragend geeignet, das Nützliche mit der Neugier zu verbinden.

Bereits am Samstag zuvor hatte ich den Transporter bei Frank und Birgit abgeholt und konnte mich ein wenig an die nicht schlechten Dimensionen des Fahrzeugs gewöhnen. Mittwochs sollte es an dann los gehen. Margit kam bei uns in Erkrath vorbei, packte Ihre sieben Sachen um, und los ging es. Der erste Stopp ließ nicht lange auf sich warten. An der Ohligser Heide luden wir einen Gast zu: Iluska musste leider ihre Pflegestelle verlassen und sollte Ihr endgültiges Zuhause bei einer Deutschen in der Nähe von Miskolc finden.

Das (Hunde-)Leben kann manchmal komische Verläufe nehmen. Iluska galt als schwierig und es schien, als sollte der erste Kontakt mit ihr dies bestätigen. Sie war gar nicht freundlich gegenüber Margit und mir eingestellt, was von einer gewissen Unsicherheit zeugte. Aber wer will das einem Tier, das bislang noch keine endgültige Sicherheit kennengelernt hatte, verübeln. Mit Hilfe des Pflegefrauchens bekamen wir Iluska in ihrer Transportbox untergebracht und nach einigen Abschiedstränen ging es weiter zu Inka, bei der wir am späten Nachmittag eintreffen wollten, um den Wagen bis an die Grenzen mit Sach- und Futterspenden zu beladen. Nach einer kurzen Fahrt zu einer Fahrzeugwaage beschlossen wir, noch ein paar mehr Decken zuzuladen, um dann zu Inka nach Hause zu fahren.

Dort nun musste unser Sorgenkind natürlich den Wagen verlassen. Doch was war geschehen? Inka flötete die Kleine aus Ihrer Transportbox heraus, und wir fanden einen wie ausgewechselten Hund vor. Keine Aggressivität mehr, und zunehmend selbstsicherer tappte die kleine Madame durch Inkas tolles Haus, in dem es überall so toll nach Inkas eigenen Hunden roch. Wir aßen noch eine leckere Pizzasuppe (was das ist, wird nicht verraten, aber vielleicht rückt ja Inka auf Nachfrage das Rezept heraus), saßen bei einem Bierchen oder einem Wasser zusammen und besprachen die bevorstehende Fahrt.

Iluska wurde bei Margit und mir im überaus großzügigen Gästezimmerbereich untergebracht und da sie sich nicht entscheiden konnte, ob sie lieber bei mir oder bei Margit im Zimmer schlafen wollte, ließen wir einfach die Tür auf – Schnarchgeräusche konnte man somit immer auf den Hund schieben. Irgendwann entschied sich Iluska dann für die strategisch wichtige und richtige Position im Körbchen, das von Margit und mir gleich weit entfernt war und rollte sich ein.

Um vier Uhr war Wecken angesagt, weil wir nach einem kurzen Kaffee um 5:00 Uhr losfahren wollten. Inka übernahm die ersten Stunden, um uns sicher und schnell durch das Gewirr kleiner Landstraßen zur Autobahn nach Limburg zu steuern, und das bei durchweg fiesem Nebel in ansonsten schwarzer Nacht.

Bei zunehmend besserem Wetter ging es weiter und weiter mit regelmäßigen Fahrerwechseln. Erst in Österreich sahen wir dann Regen, aber das ist wohl immer so, wenn Inka durch Österreich fährt. Schließlich wurde es wieder dunkel, aber um 18:00 Uhr hatten wir Cegléd erreicht, baten Imre uns an der Straße zum Tierheim abzuholen und uns durch die Stadt zu leiten. Leider war es absolut unmöglich, Iluska mit ins Hotel zu nehmen und eine Alternative musste gefunden werden.

Gizi und Imre boten an, die Kleine für die eine Nacht bei sich aufzunehmen, auch wenn es Ihnen nicht ganz geheuer war, nachdem wir sie von den möglichen Eigenarten der Kleinen informiert hatten. In der Tat sollte sich Iluska wieder von ihrer unsicheren, nicht wirklich freundlichen Seite zeigen. Aber für den Moment ging es. Gizi und Imre haben uns dann in ein neu eröffnetes Restaurant eingeladen und wir hatten Gelegenheit, uns über die Entwicklung im Tierheim, in der Bella Foundation, in Cegléd und in Ungarn im Allgemeinen zu unterhalten.

Ungarn leidet in verstärktem Maße unter den globalen wirtschaftlichen Entwicklungen und das industrielose Cegléd ist im Besonderen davon betroffen. Immer mehr Menschen können sich den Unterhalt der Tiere nicht weiter leisten, immer mehr Tiere landen daher auf der Straße und in den Tierheimen. Wie das in Cegléd konkret aussieht, sollten wir am nächsten Tag erfahren. Imre holte uns um 9:00 Uhr vom Hotel ab, damit wir Iluska einsammeln konnten. Madame saß knurrend unter dem Küchentisch, freute sich aber, als sie uns sah. Mit Gizi konnte sie sich hingegen nicht anfreunden. Nun setzten wir fort, was wir am Vorabend schon kurz angefangen hatten: All die Hunde zu knuddeln, die bei Imre und Gizi zuhause untergebracht sind, weil das von der Bella Foundation betriebene Tierheim zu klein ist, um alle aufnehmen zu können. 17 Hunde, darunter auch viele auf der Straße ausgesetzte Welpen, tummeln sich über die verschiedenen Räumlichkeiten verteilt bei den beiden.

Nachdem wir Iluska wieder an Bord genommen hatten, fuhren wir endlich zum Tierheim. Wir waren gespannt, wie sich die Situation darstellen würde, da sich seit längerer Zeit niemand mehr ein Bild vor Ort gemacht hatte. Das Tierheim – die ehemalige Tötungsstation – zeigte sich in der bekannten Enge. Trotzdem war alles soweit sauber, insbesondere auch der Raum für die Pflege der frisch operierten Tiere. Eine ganze Reihe neuer Zwinger war errichtet worden und alle waren ganz oder ausreichend überdacht. Etwa 50 Hunde sind auf dem kleinen Gelände untergebracht und damit ist das absolute Maximum auch schon ausgereizt, nichtsdestotrotz kommen immer wieder Tiere hinzu, allein an diesem Morgen gab es zwei Neuzugänge. Weitere 40-50 Tiere sind bei Gizi, Kati und Monika untergebracht, was alle an die Grenzen des Leistungsvermögens bringt. Gern würde man das Gelände vergrößern, steht mit der Stadt auch schon in Verhandlungen, allein es fehlt an Geld und im Moment verständlicher Weise auch an einer konkreten Planung

So waren die Futter- und Sachspenden, die wir für Cegléd vorgesehen hatten, gern genommen und schnell entladen. Da wir ohnehin mal eine Runde mit Iluska drehen mussten, nutzten wir die Gelegenheit, wenigstens zwei Hunde für kurze Zeit aus ihrem Zwingerdasein zu befreien, und nahmen sie mit Gassi. War das ein Gehüpfe und Gefreue, Iluska aber tat so, als würde sie schon immer zu uns gehören und ignorierte die beiden "Neuen", soweit sie konnte. Alle zusammen fanden aber die überall zu sehenden Mauselöcher höchst interessant und konnten sich auch einmal ein Loch teilen, ohne in Streit zu geraten.

Zum Abschluss wurden wir von Imre noch zu einem leckeren Kaffee eingeladen, der den nicht so wirklich bekömmlichen des Frühstücks wieder ausglich. Nun schwangen wir uns wieder in den Transporter, um Klein Iluska ihrem neuen Zuhause zuzuführen. Richtig wohl war uns dreien dabei nicht. Nicht nach der Erfahrung mit Gizi und mit anderen Hunden. Und im neuen Zuhause sollte doch schon ein Hund mit älteren "Rechten" sein. Nun gut, es waren ja noch ein paar Kilometer und außerdem hätten wir Iluska ja auch wieder mit zurück nach Deutschland nehmen können. Man hatte nämlich den Eindruck, dass Iluska dieses Herumreisen richtig genoss.

Für einige Minuten verzögerte noch ein Verkehrsunfall in einem kleinen Städtchen die Weiterfahrt – ein schwer mit Zwiebeln bepackter Pkw war nach einer Kollision mit einem anderen Fahrzeug in der Mitte auseinander gebrochen und blockierte nun die Straße, die Zwiebeln waren hier und dort verteilt. Doch Navigationsgeräten sei Dank findet man ja heutzutage schnell Alternativrouten, so dass wir noch bei Helligkeit gegen 16:00 Uhr Iluska bei ihrem neuen Frauchen und ihrem neuen Hundekumpel abliefern konnten. Iluska überraschte uns nämlich ein weiteres Mal. Nicht nur, dass sie sich von ihrem neuen Frauchen schnell streicheln ließ und keinen Argwohn an den Tag legte; nein; auch mit ihrem neuen Hundekumpel begann sie nach einer kurzen Inspektion des Gartens sofort zu spielen, mit wilden Aufforderungen und provozierendem Getue mit dem einzigen Spielzeug, das sie aus Deutschland mitgenommen hatte. Diese Geschichte scheint sehr zu unserer Freude ein richtiges Happy End gefunden zu haben und wir alle hatten den Eindruck, dass Iluska es dort gut getroffen hat.

Gegen 18:00 Uhr war dann auch die Fahrt für diesen Tag zu Ende und wir landeten nach einer kurzen Fressnapf- und Einkaufsrunde im Hotel. Da wir mittags noch die Reste von Inkas leckeren Frikadellen, Mettwürstchen und Nudelsalat vernichtet hatten, beschlossen wir, nicht noch Essen zu gehen, sondern trafen uns nach kurzer Erholung zu einem lustigen Abend in der "Hotelbar". Was haben wir an dem Abend gelacht!

Am nächsten Morgen um 9:00 Uhr holte uns dann Nina ab und fuhr mit uns zum Tierheim in Miskolc. Die Situation dort vor Ort ist auf ihre Art sehr beeindruckend. Eigentlich landschaftlich sehr schön oberhalb der Stadt gelegen, mit einem tollen Panorama, kann man sich gar nicht so recht vorstellen, was hier geschehen ist. Nun gut, die Geschichte ist bekannt, durch zahlreiche Fotos dokumentiert, trotzdem kann man nur sagen: Man muss es einmal gesehen haben, dieses um mehrere Meter abgestürzte Gelände, diese Verteilung der Zwinger auf unterschiedlichen Niveaus. Und man muss sich wirklich vor Augen halten, dass dies früher anders war.

Doch es blieb nicht viel Zeit, weil wir zunächst ins neue Tierheim fahren wollten, um den Fortschritt der Arbeiten dort beurteilen zu können. Nachdem der finanziell bedingte Baustopp überwunden war, hatte sich wieder einiges getan. Wasserver- und entsorgung sind weitestgehend fertiggestellt. Lediglich die Schächte und Kanäle müssen wieder zugeschoben werden. Auf Grund dieser Erdarbeiten sieht das Gelände im Moment natürlich ein wenig wüst aus, aber wer Baustellen kennt, weiß, wie schnell sich das wieder ändert. Stromversorgung und Elektrizität sind verlegt und man ist Familie Paprotny unendlich dankbar für die Spende, Beschaffung und Transportorganisation der vielen, vielen hundert oder tausend Meter Kabel etc. Noch immer bekommt Nina große Augen, wenn sie vom Moment der Anlieferung und den "Unmengen" an Material erzählt, die da auf einmal ankamen. Und ja, es stellte sogar eine Herausforderung für die Ungarn dar, all die Kabel vor Dieben und Räubern zu sichern.

Nun, da alles verlegt ist, hat sich dieses Problem jedoch gelöst und das Tierheim mit seinem beeindruckend großen Zwingergebäude steht bald vor der Fertigstellung. Ob der avisierte Umzug bereits im Dezember oder erst im Frühjahr über die Bühne gehen wird, spielt hierbei letztlich keine Rolle. Beeindruckend sind und bleiben die Vision und die Hartnäckigkeit, dieses Projekt in Angriff genommen und durchgeführt zu haben. An dieser Stelle sollte man auch einmal an die Menschen denken, die auf Seiten der Ungarn hierzu beigetragen haben, ohne dass wir sie bei den Tierschutzfahrten jemals zu Gesicht bekommen.

Zurück im Tierheim ging es erst einmal von Zwinger zu Zwinger. Viele, quasi alle Hunde wurden einmal gestreichelt, mit Leckerchen versorgt, es wurden Fotos gemacht, und wenn man einmal durch war, fing man wieder von vorne an. Bis auf wenige Ausnahmen machten die Hunde auf mich mit meinem Laienverständnis einen guten Eindruck. Klar, viele Hunde wirken allein auf Grund ihrer Fellart zunächst ungepflegt, einzelne sind lethargisch, wirken so, als hätten sie sich irgendwie aufgegeben. Und natürlich denkt man sich, sollte man mal im Lotto gewinnen, wird man alle dort rausholen und ihnen ein hundgerechtes Leben ermöglichen. Trotzdem muss man anerkennen, das dort viele Menschen, ob für ein paar Euro im Monat angestellt oder freiwillig und ihre Freizeit opfernd, tagtäglich versuchen, den Hunden ein wenig Würde, ein bisschen Liebe und Zuwendung und ansonsten alles Lebensnotwendige zu geben.

Das schließt aber nicht aus, dass es allein wegen der Enge – etwa 300 Hunde sind in dem Tierheim untergebracht – immer wieder zu unschönen Szenen kommt, dass es Beißereien gibt und dass Tiere zum Teil erheblich dabei verletzt werden. Umso wichtiger ist es, so viele Hunde wie möglich dort herauszuholen und nach Deutschland zu vermitteln, allen Bestrebungen, dies durch Kontrollen bis hin zu Schikanen zu erschweren, zum Trotz!

Darüber hinaus gab es natürlich noch die normale Routine der Fahrten: Entladen, Boxen vorbereiten, Zettel verteilen, Papiere vorbereiten, die Abnahme des Fahrzeugs durch den Amtsveterinär, etc.

Am späten Nachmittag haben wir uns dann ins Hotel zurückgezogen, um noch ein wenig auszuspannen und uns frisch zu machen für das abendliche Essengehen. Nina und ihr Mann haben uns in Begleitung ihres Sohnes eingeladen und wir haben sehr gut gegessen, und das, obwohl schon mittags wagenradgroße, aber sehr leckere und abwechslungsreich belegte Pizzen "angekarrt" wurden.
Aber so ein Tag in einem Tierheim kann ja auch ganz schön "kräftezehrend" sein ;-)

Am nächsten Morgen um 4:00 Uhr hieß es dann aufstehen, da wir um 5:00 Uhr im Tierheim verabredet waren, um bei Flutlicht die Tiere zu verstauen. Die Chipnummern wurden kontrolliert, die Impfpässe an die Boxen gehängt und die Tiere in die Boxen gehoben, die vorsorglich mit ein paar Leckerchen "dekoriert" waren, um den Einstieg möglichst angenehm zu gestalten. Gegen 5:45 Uhr ging es mit der ersten sanften Dämmerung los – Ungarn liegt eben doch erheblich weiter im Osten. Hinter Budapest hatten wir dann unseren ersten Stopp, um weitere Tiere aufzunehmen: Janos kam mit Tieren für die Hundehilfe Marika und Monika kam mit ihren Katzen, vor allem aber mit Trevor und der Taube Bella. Auf Trevor hatten sich alle gefreut, Trevor, der sich trotz seiner schwersten Verletzungen sein freundliches und auf seine Art lebensbejahendes Wesen bewahrt hatte. Vorsichtig hoben wir ihn in seine gleich beim Eingang befindliche Box, und unter vielen Tränen nahm Monika, die ihn so viele Monate gepflegt hatte, von ihm Abschied.

Kaum waren wir wieder gestartet, rief Imre an, um uns im Auftrag von Monika noch einige wichtige Pflegeanweisungen für die Taube und ihren Transport mitzuteilen – Tauben trinken nämlich nur bei Helligkeit und würden schnell austrocknen, wenn man sie die ganze Zeit in der dunklen, abgedeckten Box im dunklen Transporter nach Deutschland fahren würde. Also wurde die Taube beim nächsten Stopp wieder abgedeckt und das Licht immer möglichst lang bei Haltepunkten angelassen, um der Taube die Gelegenheit zum Trinken zu geben.

Von nun an hieß es fahren, fahren, fahren. Mit dem Wetter hatten wir bis Limburg Glück, Staus gab es keine zu vermelden, Kontrollen gab es ebenfalls keine, obwohl wir uns nach den Vorkommnissen kurz vor unserer Fahrt ein ständiges Unken nicht verkneifen konnten. Selbst Margit konnten wir auf der Rückfahrt überreden, den Transporter zu lenken, was sie von unserem Stopp hinter Budapest bis nach Österreich hinein auch mit Bravour gemeistert hat. In Zukunft wird sie also auch in diesem Belang eine Unterstützung für die Fahrten sein können. Groß war wie immer das Hallo, als wir nach 16-17 Stunden Fahrt an der Ohligser Heide ankamen und die letzten Tiere, insbesondere Trevor, in die Obhut der neuen Frauchen und Herrchen übergeben konnten.

Ich hoffe, dass es alle gut getroffen haben und dass die neuen Frauchen und Herrchen nicht nur die nötige Liebe – davon gehe ich ohnehin aus –, sondern auch Geduld aufbringen werden, damit all die Hunde, Katzen und die Taube, die wahrlich mehr durchgemacht haben, als sich ein schnell entnervter Mensch vorstellen kann, eine echte und faire Chance auf ein besseres Leben haben. Damit die Tiere bis dorthin gekommen sind, hatten nicht nur die Tiere einen steinigen Weg zurückzulegen, sondern viele engagierte Menschen haben jeder auf seine Art mit emotionalem, zeitlichem oder auch finanziellem Einsatz die Grundlage hierfür geschaffen. Das sollte man nicht vergessen.

Tja, und mit diesen salbungsvollen Worten endet mein Bericht.

Es grüßt
Euer Ralf, 04.11.2009

Zum Foto-Album mit Bildern aus Cegléd

Zum Foto-Album mit Bildern aus Miskolc


Zur Hauptseite von CaniFAIR e.V.