Tierschutzfahrt nach
Miskolc / Ungarn vom 20.2.2009 – 22.2.2009

CaniFAIR: Tierschutzverein der Tieren aus Ungarn hilft

Die Fahrer: Frank Behr, Matthias Ninka und Sabine Korn (Schreiberling und Fotograf)

Schon letztes Jahr wurde dieser Termin festgelegt, und ich hatte lange genug Zeit einige medizinische Sach-Spenden sammeln zu können.
Danke auch an Bianka Miksa, die ebenfalls gesammelt und großzügig gespendet hat.

Desinfektionsmittel für Haut und Flächen sind in Miskolc besonders begehrte medizinische Artikel.
Noch mehr aber freut sich die Tierärztin Angela speziell über selbstklebende Verbandsrollen.
Diese sind bei der Wundbehandlung eine große Hilfe und einfach zu handhaben. Also, vorneweg schon ein Aufruf an alle Leser dieses Artikels:
Bitte sammelt Haut- und Flächendesinfektionsmittel.
Bitte sammelt "selbstklebende Verbandsrollen", die man zum Beispiel beim Tierarzt bekommt.
Es wird dringend benötigt! Danke! :-)

Der Start nach Ungarn verlief etwas holprig. Erst fiel mein Fahrer zu Autobahnraststätte aus, und ich musste mit meinem eigenen Auto losfahren und es an der Raststätte stehen lassen. (wobei mir schon etwas mulmig war)
Und dann steckten Frank und Matthias auch noch einige Zeit in einem Stau auf der A3 fest. Aber irgendwann zwischen 8 und 8 Uhr 30 (ich war um 6 Uhr 15 in Geiselwind) wurde ich von den beiden an der Raststätte Geiselwind aufgegabelt und es konnte losgehen.

Über die Fahrt selber möchte ich mich gar nicht weiter auslassen. Wir hatten auf alle Fälle das ganze Spektrum von Winterwettermöglichkeiten vertreten, haben uns kurz in Ungarn auf dem Ring verfahren und sind nach 18 Stunden Fahrtzeit todmüde aber wohlbehalten in Miskolc angekommen.

Am nächsten Morgen holte uns Nina am Hotel ab und lotste uns zum Tierheim. Ich war aufgeregt und angespannt was uns erwarten würde. Beim ersten Blick auf das Gelände musste ich schon etwas schlucken; so ein kleines, baufälliges Gelände mit so vielen Hunden.

Ich stieg mit einem Kloß im Hals aus und wurde sogleich von einer "lachenden" kleinen Hundedame mit dem schönen Namen "Caramell" begrüßt. Hinter ihr kam Zorro - richtiger Name Gömboc - herbeigeeilt. Die kleine Dackelmischlingsdame lebt zusammen mit Caramell, der caramellfarbenen Terriermischlingshündin, frei auf dem Tierheimgelände. Ihre Hütten stehen gleich im Einfahrtsbereich des Tierheimes. Beide Hunde suchen schon lange ein neues Zuhause, haben aber das Handicap "nicht eingesperrt" sein zu können. Ein Transport wäre wahrscheinlich nur mit einer Sedierung möglich. Außerdem werden beide von den anderen Hunden in den Zwingern gemobbt und dürfen deshalb außerhalb der Zwinger leben.
Beide Hündinnen sind absolut freundlich und aufgeschlossen. Man kann sie auf den Arm nehmen und herumtragen, wobei beide etwas zu viel auf den Rippen haben. ;-)

Dann ist mir eine freilaufende Schnauzermischlingshündin, mittelgroß und bildhübsch, aufgefallen.
Sie näherte sich immer nur bis zu einem gewissen Abstand, wenn ich Zorro und Caramell mit Leckerlies verwöhnte, lies sich aber leider nicht anfassen. Nina erzählte mir, dass die Tierheimmitarbeiter schon seit etwa 2-3 Wochen versuchen, diese junge Hündin einzufangen.

Aber "Grace" (so habe ich sie genannt) ist einfach noch zu scheu, um sich vertrauensvoll den Menschen anschließen zu können. Wer weiß, was ihr Schlimmes widerfahren ist, so dass sie so eine Angst vor den Menschen hat. Gut versorgt wird die Hündin von den Tierheimhelfern; sie bekommt ihren eigenen roten Kochtopf mit einer Tunke aus Milch, Wasser, Brötchen, abgekochten Knochen und aufgeweichten Hundefutter hingestellt. Dankbar frisst sie alles bis zum Ausschlecken auf. Es ist sicherlich nur eine Frage der Zeit, wann sich "Grace" von vertrauten Personen anfassen lassen wird. Ich wünsche es mir sehr für sie!

Frank und Matthias haben inzwischen die Spenden aus Deutschland ausgeladen. Besonders dankbar wurden die medizinischen Artikel von Angela, der Tierärztin, entgegengenommen. Diese "wertvollen" Sachspenden wurden sofort in den Aufenthalts- und Lagerraum gebracht. Zusammen mit Nina haben wir versucht, die unbekannten Medikamente und ihre Verwendung zu erklären. Bei "Perenterolkapseln gegen Durchfall" haben meine wenigen Englischkenntnisse dann völlig versagt. Frank musste nach meiner pantominischen Demonstration, die zur Erheiterung aller führte, dann doch sprachlich erklärend eingreifen. ;-)))

Als nächstes Stand die Besichtigung des neuen Tierheimes an. Ich war gespannt. In der Zwischenzeit haben die netten Helfer im Tierheim schon alle Transportboxen aufgebaut. Dies war eine echte Arbeitserleichterung und Zeitersparnis für uns. DANKE noch mal!
Bei wunderschönem Wetter war ich sofort beeindruckt von dem hellen, freundlichen Gebäude auf einem groß, eingezäunten Gelände.

Das neue Tierheim liegt direkt an einer befahrenen Hauptstraße, was zum Vorteil hat, dass eventuell viele Menschen darauf aufmerksam werden, was aber auch die Gefahr birgt, dass bei Unachtsamkeit ein Hund schnell einmal überfahren werden kann. So geschehen wenige Tage zuvor – laut Nina.

Die beiden "angestellten Wachhündinnen" zeigten sich beim ersten Sichtkontakt noch recht bellfreudig und souverän. Dies änderte sich aber sehr schnell nach Betreten des Tierheimes ;-)
Die mittelgroße, schwarze Kuvasc-Mudi-Mischlingshündin ist eher etwas zurückhaltend, aber durchaus freundlich. Die hellbraune, kurzhaarige Mischlingshündin wurde optisch von Matthias favorisiert und gestreichelt. Sie ist temperamentvoll und hat wunderschöne Augen. Leider ist ihr durch eine Beißerei ein Stückchen Ohrspitze abhanden gekommen. Beide Hündinnen sind sicherlich gut zu vermitteln und maximal 2 Jahre jung. Ihre Namen sind mir nicht bekannt, und das gemeinsame Foto ist leider auf meiner Kamera nichts geworden. Nina wird sicherlich neue Bilder von den beiden schicken können.

Bei einem Rundgang mit Angela und Nina wurde uns das neue Bezugskonzept des Tierheimes vorgestellt. Es ist meiner Meinung nach gut durchdacht, braucht aber sicherlich noch viel Zeit und Geld, um es auch so umsetzen zu können. Durch die Untertitel der Bilder sind die Funktionsweisen der Räume erklärt.

OP-Raum im neuen TH
schöner Küchenraum mit Fenster
Empfangsraum des neuen TH
Schleuse-Umkleiden für Mitarbeiter und Helfer
Küche
Haupteingang zum Hauptgebäude-Empfangsbereich der Gäste

Die Spende der vielen "Kabelrohre" (sagt man das so?), wurde dankbar entgegengenommen und im Tierheim gelagert.
Außerdem wollte Frank ein neues, sicheres Vorhängeschloss spenden, damit der Tierheimzaun besser gesichert werden kann als mit einem bloßen Drahtgebinde.

Vorgesehener Aufnahmeraum+Quarantäne

Gesagt, getan auf zum Praktiker und zum Fressnapf, um noch eine Futterspende abzuholen. Für 500 Euro haben wir im ungarischen Fressnapf 62 Säcke Hundefutter einkaufen können. Dies waren 2 große Paletten, die eingeladen werden mussten. Da ging unser neuer Vereinsbus ganz schön in die Knie!

Mit dem Filialleiter des Fressnapfs wurde ein Foto für die örtliche Presse gemacht.

Der Fressnapf arbeitet sehr eng mit dem Tierheim zusammen und sammelt auch in Ungarn für das Tierheim Sach- und Futterspenden und all das, was tierliebe Ungarn hinein tun. Auch Artikel mit kleineren Fehlern, wie zum Beispiel zwei leicht beschädigte Katzentransportkörbe, werden für das Tierheim aufgehoben.

Anschließend ging es in den Praktiker, um das Kettenschloss zu kaufen. Nina meinte augenzwinkernd, dass sicherlich zuerst das tolle, teure Schloss und dann die Kette geklaut werden würden. Mal sehen, wie diebstahlsicher Franks Neuerwerb ist. ;-)

Zurück im Tierheim haben wir mit einer Menschenkette die 62 Säcke ausgeladen. Das war für mich zumindest ein gutes Gefühl des "Gemeinsamen Helfens", und es hat Spaß gemacht.

Nun konnten wir endlich den kleinen Rundgang durch das Tierheim starten, worauf ich mich schon die ganze Zeit gefreut hatte.
Leider war von der Zeit nicht mehr viel übrig, denn Nina und ihr Mann, hatten uns für abends zum Essen eingeladen. Und seit dem Frühstück wurde unser Hunger auch nicht kleiner.

Also, hier nun die Eindrücke der Hunde, die ich gesehen habe und fotografieren konnte:
Alle Hunde sind wohlgenährt, bis auf die die gerade neu angekommen sind, und in zweier bis vierer Gruppen untergebracht. Die Gehege haben natürlich nur den nackten Naturboden als Untergrund, und der einzige Schutz vor der Kälte sind die Hundehütten. Die Hunde leben eigentlich auf den Dächern der Hütten, wahrscheinlich, weil sie sonst den ganzen Tag im kalten Schneematsch bzw. auf dem gefrorenen Boden stehen müssten. Kommt man an die Gehege springen sie von den Hütten herunter, um eine Streicheleinheit zu ergattern. Wenige Hunde sind wirklich ängstlich; einige Hunde machen leider einen resignierten Eindruck; und ich habe keinen wirklich aggressiven Hund gesehen. Leider kommt es immer wieder zu Beißereien und Mobbing innerhalb der Gruppen. Futterneid und Langeweile spielen dabei sicher eine große Rolle. Nur was kann man dagegen tun ... ?

Ein Hund mit Namen BUKSI Nr.5 (alle Hunde mit besonders großem und schönem Kopf heißen hier BUKSI) lebt leider an der Kette.
Angeblich ist er absolut unverträglich mit den anderen Hunden; zu mir und zu allen anderen Menschen hat er sich absolut freundlich gezeigt! Zudem ist BUKSI wirklich bildschön. Ich glaube, dass er sich mit einer netten Hündin ohne den Tierheimstress sicher vertragen würde. Weitere Daten zu BUKSI findet ihr auf der CANIFAIR-HP.

Ein sehr trauriger Vorfall hat sich bei unserem Besuch leider auch ereignet. Eine wahrscheinlich Dobermann-Vizsla-Mischlingshündin kam mit ihren 8 Welpen ins Tierheim.

5 dieser Welpen lagen auf einer Polizeijacke und waren schon tot; die drei noch lebenden Welpen mussten im Tierheim euthanasiert werden, da sie mit 1-2 Wochen einfach zu jung waren, um unter diesen Umständen überleben zu können. Die Mama war völlig verängstigt und hat sich heftig gewehrt beim Transport in ihr Zwingergehege. Ein Tierheimhelfer hat versucht sie mit einer Fangschlinge ins Gehege zu bringen. Ich wollte eingreifen, da ich diesen Anblick nicht ertragen konnte. Aber es war schon zu spät. Ich hoffe, dass sich diese Hündin von ihrem Schock wieder etwas erholt hat und eine tolle Chance auf Vermittlung bekommt!!!

Viele Gesichter kamen mir bekannt vor, und ich habe mich sehr gefreut ORSI, ARNI, GRETA, BETTY, JENNA, ROMY, VOLK und TERRIKE um nur einige zu nennen, in natura sehen zu können.

BETTY ist auf dem HP-Bild ganz schlecht getroffen. Sie sticht mit ihrem tollen Fell, der tollen Farbe und ihrer netten Art, jedem Besucher sofort ins Auge.

Sie scheint mit anderen Hunden sehr verträglich zu sein, auch wenn sie angeblich keine Katzen mag.

TERRIKE ist eine kleine, bildhübsche Süßmaus, sehr verträglich und eher etwas zurückhaltend.

VOLK, den Huskyrüden, habe ich mir deutlich größer vorgestellt. Aber er ist wirklich nur ca. 55 cm groß. (Er müsste mal ordentlich durchgebürstet werden, aber für die Fellpflege scheint wenig Zeit zu sein.)

Vielleicht wirkt er auch nur so klein, da seine Zwingerkollegin eine reinrassige, wunderschöne deutsche Schäferhündin ist, die vermutlich aus einer Schönheitslinie stammt. Livie, die Tierheimleiterin schätzt sie auf etwa 10 Jahre.

Vielleicht ist sie aber auch erst 7 - 8 Jahre alt. Sie macht auf alle Fälle einen fitten Eindruck. Die graue Schnauze ist dabei sicherlich auch nicht ausschlaggebend.
Die Hündin ist absolut offen und freundlich und scheint sich mit VOLK gut zu vertragen.

JENNA ist nicht nur optisch ein TRAUM von einer lackschwarzen Labradorhündin.

Sie hat eine tolle Figur und ist trotz ihres Alters ein richtiger Hingucker! Außerdem ist sie unglaublich lieb, bescheiden und aufgeschlossen. Sie muss ein neues Zuhause bekommen!

ORSI ist eine Knutschkugel, die sich ein Loch in den Bauch freut, wenn man an ihr Gehege kommt.

Sie ist bestimmt ein absoluter Anfängerhund und wird ihre Menschen um den Finger wickeln.

GRETA ist eine schwarze, grazile Schönheit, mit etwas Distanz, vornehm, freundlich und mit Rüden verträglich. Wahrscheinlich ist sie sehr lauffreudig und muss entsprechend ausgelastet werden.

Sie teilt sich ihren Zwinger mit OTTO, den Namen durfte ich vergeben und er passt nach meiner Meinung wie die Faust aufs Auge.

OTTO ist ein reinrassiger Rauhaarfoxterrier mit allen Eigenschaften, die zu einem solchen selbstbewussten Kerlchen gehören.

Er ist freundlich, ein Clown, aber auch souverän in seiner Ausstrahlung, mit Rüden sicherlich nur bedingt verträglich.
Echte Liebhaber dieser sehr ursprünglichen Rasse sind hier gefragt. Die Daten wie das geschätzte Alter kommen dann von Livie und Nina.

Neben GRETA und OTTO wohnt ein bildschöner, großer, schneeweißer
?-Mischlingsrüde mit leberfarbener Nase.

Ich habe nur das Foto und meinen persönlichen Eindruck, dass es sich hier, um ein sehr souveränes Tier handelt.

ROMY wurde mir von Nina besonders ans Herz gelegt. Man kann diese zierliche Pinscher-mixhündin nicht sofort anfassen und knuddeln, wie viele andere Hunde. Nein, man muss zuerst ihr Vertrauen gewinnen und dafür braucht es etwas Geduld.

ROMY ist optisch sofort vermittelbar! Wichtig ist wirklich, dass die neuen Menschen Geduld mit der kleinen Maus haben, damit sie sich ihnen anvertrauen kann. Kinder sollten nicht im neuen Zuhause sein.
Von den Tierheimmitarbeitern lässt sich ROMY alles gefallen.

SANDOR, der zweite Hund, der seinen Namen von mir bekam, braucht in Deutschland zu aller erst einen Frisörbesuch. Momentan sieht er eher aus wie ein Wischmob, dürfte aber an Vorfahren den PULI in sich haben.
Sein kleiner Unterkiefervorbiss behindert ihn in keinster Weise; durch das viele Fell war dieser anfangs gar nicht zu erkennen.

SANDOR scheint mit anderen Hunden verträglich zu sein, braucht aber sicherlich ein erfahrenes Zuhause, was sich mit dieser Rasse auskennt. Weitere Daten kommen von Livie und Nina.

Diese beiden Schönheiten sind ebenfalls neu im Tierheim.

Sind sie nicht bildschön? Beide Hundemädchen suchen ebenfalls ein neues Zuhause. Ihre Größe beträgt ca. 55 cm; das geschätzte Alter zwischen 1 – 2 Jahren.

Auch diese beiden Kandidaten sind neu, jung, temperamentvoll und sicherlich gut vermittelbar. Leider habe ich keine weiteren Daten.

Dann ist mir noch ein reinrassiger Labrador, blond mit unheimlich toller Statur und tollem Wesen aufgefallen. Jeder Züchter würde sich hier die Finger danach abschlecken.

Weitere Daten werden sicherlich kommen.

Dieses kleine, scheue Hundchen hat mir besonders Leid getan.

Es war eines der wenigen, wirklich scheuen Hundchen, aber superhübsch und absolut verträglich.
Ich hoffe, es hat eine Chance auf eine Vermittlung.

Der absolute Ausnahmehund ist BUKSI Nr.? ...
Wahrscheinlich hat hier ein Basset und ein Bull / Mastiff mitgemischt, oder so etwas ähnliches. Dies spielt im Grunde aber gar keine Rolle, denn so einen außergewöhnlichen Hund habe ich noch nie gesehen.

Dieser Rüde ist nicht nur optisch ein echter Hingucker, nein er ist außerdem absolut souverän, verträglich und liebenswert. Mit diesem Rüden fällt man garantiert überall auf. Und unsportlich scheint BUKSI auch nicht zu sein, denn er ist mit einer Leichtigkeit auf die Hundehütten und wieder runter gesprungen.

Sein Gewicht beträgt geschätzte 25 kg, und BUKSI ist nicht dick dabei! ;-)
Auch seinem Namen BUKSI wird er mit dem riesigem Schädel gerecht! ;-)
Die weiteren Daten werden sicherlich noch übermittelt.

So könnte ich noch viele Beispiele bringen, aber mein Bericht sprengt wahrscheinlich sowieso schon den üblichen Rahmen.

Also, wie ging es weiter:
Nina und ihr Mann hatten uns zum Abendessen eingeladen.

Es gab riesige Portionen, die selbst für die Männer nicht zu schaffen waren. Mein Gericht hieß "Prager Teigtaschen mit Schafskäse gefüllt" und Frank und Matthias hatten die "tanzenden Kühe" bestellt. Es war ein wunderschöner Abend, an den ich noch lange zurückdenken werde.

Um 4 Uhr 45 hieß es am nächsten Morgen Hunde einladen, Chips und Impfpässe kontrollieren und Abfahrt nach Hause mit 33 Hunden und 1 Katze.

Wir kamen trotz widriger Bedingungen gut durch, und ich konnte die Übergabe von Alenka, Kinga und Barrack noch miterleben.

Dies hat mir besonders Freude gemacht.
Mit Barrack, jetzt genannt Barry, habe ich sogar den ganzen Parkplatz von Geiselwind "untersuchen" können, da wir an unserem Übergabeort "Aurach Nord" bei schlechtem Wetter vorbeigeschossen waren.

Die netten, neuen Besitzer sind uns hinterher gefahren, um Barry dann in Geiselwind in Empfang zu nehmen und mir zu ersparen nochmals umdrehen zu müssen. ;-)
Danke nochmals dafür!

Frank und Matthias sind ab Geiselwind mit den restlichen 30 Hunden und der Katze Check alleine weitergefahren. Aber auch sie sind, wenn auch sehr viel später, wohlbehalten zu Hause angekommen.

So, jetzt habe ich lange genug geschrieben und irgendwann soll dieser Reisebericht ja auch eingestellt werden können.
Diese Reise war eine tolle, anstrengende und sehr emotionale Erfahrung für mich – aber ich würde es immer wieder in Angriff nehmen - für die Tiere ...

Sabine Korn


Zur Hauptseite von CaniFAIR e.V.