Fahrtbericht März 2015

CaniFAIR: Tierschutzverein der Tieren aus Ungarn hilft

Wir, das sind Brenda, Leila mit unserem Frauchen Jutta. Stellt Euch vor, sie hatte am 27.03.2015 ihre erste Fahrt nach Miskolc, wo wir zwei ja auch herkommen. Oh, was war sie aufgeregt. Sie hatte dann ihr Treffen um 6 Uhr auf der Autobahnraststätte Königsgforst mit Leon. Dann gings los, und unterwegs nahmen sie noch Thomas auf. Ja, was sollen wir sagen, in Österreich übernahm unser Frauchen dann zum ersten Mal das Lenkrad eines 3,5-Tonner, aber es machte ihr Spaß. Gegen Abend rief dann Nina an und fragte uns, ob wir am nächsten Tag in die Tötungsstation fahren würden, wo Tag der offenen Türe sei. Die drei sagten sofort zu. Jetzt war unser Frauchen noch aufgeregter. Sie kamen dann abends um 20.30 Uhr im Hotel an, wo dann eine Pizza und ein kühles Bier wartete. Nach einem netten Pläuschchen fiel man dann todmüde ins Bett.
Am nächsten Morgen gings um 9.30 Uhr dann endlich rüber ins Tierheim, wo die drei herzlich willkommen geheißen wurden. Der Anblick der vielen Hunde war für unser Frauchen beeindruckend. Dann kam Nina, und es ging in die Tötungsstation. Wir kamen an, die Gefühle fuhren Achterbahn beim Anblick der Hunde, ja es war alles supergepflegt, aber wie sieht es aus, wenn das Tor zu ist.
Unser Frauchen suchte sich einen Hund aus zum Gassigehen. Ja, was sollen wir sagen, sie schaute in die Augen unserer Kollegin, und wusste, sie darf nicht da bleiben. Nach einem Gespräch mit Nina und Livi durfte sie und zwei weitere trächtige Hündinnen am Sonntag ins andere Tierheim. Unser Frauchen hatte das Gefühl, sie könnte die ganze Welt umarmen. Nun ging es wieder rüber ins andere Tierheim.
Und Frauchen versuchte sich dann in die Lage der Hunde dort zu versetzen, einige Hunde sind nicht im Zwinger, sondern an der Kette mit Hütte, aber der Rest der Hunde mit mehreren in einem Zwinger. Es ist laut, dann der Streß, keine Ruhe, wie wir es jetzt kennen.
Danach wurden Fotos gemacht, Leckerchen verteilt. Aber mach einer unserer Kumpels wollte lieber gestreichelt werden. Danach wurde alles vorbereitet für die Jungs und Mädels, die am nächsten Tag mit durften. Am Sonntag morgen ging es wieder rüber ins Tierheim. Die Hunde bekamen ihre Geschirre an und wurden verladen, und dann ging es um 6 Uhr Richtung Heimat.
Wir kamen dann um 20.15 Uhr glücklich an der Raststätte Ohligserheide an, wo die letzten Hunde raus gingen. Das Glück und die Freude der neuen Besitzer und Pflegestellen war an den Augen abzulesen.
Für unser Frauchen war das alles beeindruckend. Auch die Arbeit in Miskolc, die mit so wenigen Leuten soviel schaffen und auf die Beine stellen. Wir freuen uns über jeden Hundekumpel, der raus kommt. Unser Frauchen wusste, das war nicht die letzte Fahrt nach Miskolc.
Brenda, Leila und Frauchen Jutta

Jutta Oertwig - 14. April 2015


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