Mia (Rebekka)

15. Sep 2018

Mia (Rebekka)

Mia entwickelt sich auf ihrer Pflegstelle und lernt das Hunde ABC!

Name: Mia (Rebekka)

Rasse: Mischling

Geschlecht: weiblich

geb: ca. 01/2014

Schulterhöhe: ca. 40-45 cm

Kastriert: ja

Anlagehund: nein


Kontaktperson: Katharina Hickl

Telefon: 0043 699 15029825

E-Mail: k.hickl@canifair.de



Update Januar 2020: Mia hat sich schon in kurzer Zeit prächtig entwickelt! Sie liebt es, stundenlang spazieren, ist dabei richtig aktiv und tobt fröhlich umher und läuft auch schon gut an der Leine. Von ihrem Pflegefrauchen lässt sie sich super gerne streicheln und fordert die Streicheleinheiten direkt ein - mittlerweile also eine verschmuste Maus, die Körperkontakt sehr gerne zulässt. Fremden Menschen nähert sie sich vorsichtig an und sucht bereits den Kontakt - erschrickt dann zwar bei unvorhergesehenen Bewegungen schnell - kriegt sich nach dem Schreck aber relativ rasch wieder ein. Wenn also Besuch kommt ist das kein Problem mehr für sie und auch in fremden Umgebungen findet sie sich zurecht.

Mit anderen Hunden kommt sie super problemlos aus und zeigt keinerlei Dominanz.

Trotzallem wird im Umgang mit Mia trotzdem immer besondere Vorsicht geboten sein. Der Garten ihrer neuen  Familie sollte z.B. sicher und hoch eingezäunt sein und die Menschen, die Mia adoptieren möchten, müssen sich trotzdem bewusst sein, dass es sich um eine Angsthündin handelt und man sie daher z.B. nicht einfach von der Leine lassen kann und man von ihr auch nicht verlangen kann, dass sie sich in jeder Situation angstfrei verhält. Sicher wird sie auch einige Zeit brauchen, bis sie sich an ein neues Zuhause und ihre Menschen gewöhnt hat - wenn das dann jedoch der Fall ist, wird sie eine unglaublich treue und liebe Begleiterin fürs Leben!

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Update November 2019: Rebekka, die auf ihrer Pflegestelle nun Mia gerufen wird, hat nun auf ihrem Pflegeplatz alle Zeit der Welt um sich an ein Leben außerhalb des Tierheimes zugewöhnen. Sie läuft mittlerweile schon ganz gut an der Leine und geht gerne spazieren, auch wenn ihr das in vielen Situationen noch Angst macht. Außerdem ist stubenrein und folgt ihrem Pflegefrauchen auf Schritt und Tritt. Vorsichtige Streicheleinheiten sind auch schon in Ordnung, allgemein ist sie an ihrem Umfeld interessiert und neugierig. Es sind also auf jeden Fall Fortschritte zu verzeichnen und so hoffen wir, dass Mia immer mehr Vertrauen fassen und ihr Hundeleben noch so richtig zu genießen lernen wird.

Was man jedoch schon sagen kann: Mia wird auch in Zukunft ein ruhiges, verständnisvolles Zuhause benötigen. Kleine Kinder sollten dort z.B. nicht leben, da Mia mit schnellen, ruckartigen Bewegungen und unvorhersehbaren Situationen nicht gut umgehen kann. Diese stressen sie sehr und da kann es auch schonmal vorkommen dass sie schnappt.

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SOS! Rebekka sucht dringend ein Zuhause!

Wir haben es ihr mit einer besonders armen Hündin zu tun, die mit dem Leben im Tierheim überhaupt nicht zurecht kommt. Rebekka ist eine super liebe, aber leider extrem schüchterne Hündin, die sich Tag ein Tag aus fast nur in ihrer Hütte verkriecht und so versucht, dem Tierheimlärm und dem Stress zu entkommen. Das ist natürlich kein Leben, wie es ein Hund führen sollte und ihre einzige Chance ist so rasch wie möglich das Tierheim zu verlassen und so endlich zur Ruhe zu kommen.

Rebekka ist neuen Menschen gegenüber unsicher und möchte sich nicht sofort abknuddeln und streicheln lassen. Hierbei ist sie aber keineswegs aggressiv oder würde schnappen, sie ist einfach nur sehr schüchtern. Erst wenn sie Vertrauen gefasst hat und weiß, dass man ihr nichts Böses möchte, kann sie die menschliche Nähe zulassen. Hier sind also Menschen gefragt, die genügend Geduld und Einfühlvermögen mitbringen, um Rebekka die Zeit zu geben die sie braucht, um aufzutauen. Im Tierheim kennt sie Pfleger mittlerweile und vertraut diesen auch, somit ist es immer wieder möglich die liebe Hündin für einen Spaziergang aus dem Zwinger zu holen. Ihre Schüchternheit ist dadurch schon besser geworden, trotzdem ist im Tierheim viel zu wenig Zeit um ordentlich mit ihr zu arbeiten und ihr die Zuneigung zu schenken, die sie benötigen würde.

Mit ihren Artgenossen kommt Rebekka gut zurecht, sie versteht sich sowohl mit Hündinnen als auch mit Rüden. Vielleicht wäre ein souveränder Zweithund in ihrem neuen Zuhause sogar ganz gut für sie, der ihr zeigen kann, dass es keinen Grund gibt, sich zu fürchten. Sicher würde sich Rebekka rasch ins Positive entwickeln, sobald sie endlich die Chance bekommt, das Tierheim und dem damit verbundenen Stress zu entkommen.

Hoffentlich muss Rebekka nicht mehr lange warten und bekommt bald die Chance zu zeigen, welch tolle Hündin sie eigentlich ist. Auch eine Pflegestelle wäre toll, die sie aufnimmt und auf das Leben in einer lieben Familie vorbereitet.

Rebekka wäre sicher unendlich dankbar.